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Fernando de Noronha

Fernando de Noronha - Brasiltudo Turismo

Fernando de Noronha

Vor kurzem von Trip Advisor, der weltweit größte Reise-Website, zum schönsten Strand der Welt erklärt, gehört die Baía do Sancho, in Fernando de Noronha, zu einem der Orte, die man nicht verpassen darf.

Der Archipel vulkanischen Ursprungs Fernando de Noronha setzt sich aus 21 Inseln zusammen, von denen nur die Hälfte bewohnt ist. Die Strände werden unterschieden in „mar-de-dentro“ und „mar-do-fora“, je nach dem, ob sie in Richtung Kontinent weisen oder auf den Atlantischen Ozean ausgerichtet sind. Lange bevor Fernando de Noronha sich zu einem begehrten Ökologieparadies für die Welt des Tourismus entwickelte, war es eine Gefangenenkolonie. Die Inhaftierten verbüßten ihre Strafe in einem alten Gefängnis, das sich ganz in der Nähe des Strandes Cacimba do Padre, in der Vila da Quixaba, befand. Heutzutage wird das Gefängnis nicht mehr genutzt und was davon übrig geblieben ist, kann am Strand besichtigt werden. Die Insel verfügt derzeit über eine einzigartige, geschützte Fauna und Flora. An manchen Orten ist das Baden untersagt oder nur eingeschränkt erlaubt, d.h. die Anzahl der zulässigen Personenzahl im Wasser ist begrenzt oder es darf nur zu bestimmten Zeiten geschwommen werden darf. Dennoch ist dies definitiv einer der schönsten Orte in Brasilien. 

Anreise:

Ausgangspunkt für eine Reise nach Fernando de Noronha sind die Städte Recife, die Hauptstadt des Bundesstaates Pernambuco, oder Natal, die Hauptstadt des Bundesstaates Rio Grande do Norte. Es gibt täglich Flüge von den größten Städten des Landes zu diesen beiden Orten.

  •  Ab Recife: Es gibt täglich Flüge der Fluggesellschaften Trip und Gol. Der Flug dauert im Schnitt 1 Stunde.
  •  Ab Natal: Es gibt täglich Flüge mit der Fluggesellschaft Trip. Der Flug von Natal nach Noronha dauert durchschnittlich 1 Stunde und 20 Minuten.

Aktivitäten: 

Tauchen

Die erfahrensten Taucher haben es bestätigt: Noronha ist einer der besten Tauchplätze auf der Welt. Und diese Behauptung kommt nicht zufällig daher, denn es gibt nur wenige Orte weltweit, wo die Durchschnittstemperatur des Wassers 26°C beträgt und die Sichtweite bis zu

50 Meter auf horizontaler Ebene liegen kann. Von der gebotenen Vielfalt des maritimen Lebens einmal ganz abgesehen. 

Für die Besucher ist es ein unvergessliches Pflichtprogramm bei Ausflügen, die Schönheit des Meers von Noronha kennenzulernen.

Damit man den Zauber ganz ohne Risiko genießen kann, ist es ratsam, Ausflüge zum Tauchen oder Schnorcheln über einen erfahrenen bzw. professionellen Dienstleister zu buchen. 

Baía dos Golfinhos

Wie der Name schon sagt, kann man hier Delfine (portugiesisch: „golfinhos“) beobachten, die in dieser Bucht entspannen oder sich paaren. Das Baden ist hier verboten und der Bereich ist durch Bojen und Seile abgesperrt. Vom „Delfinaussichtspunkt“ (Mirante dos Golfinhos)  im oberen Bereich der Bucht, können die Aktivitäten der Delfine beobachtet werden.

Baía do Sancho

Mit ihrer einzigartigen und üppigen Vegetation sowie zahlreichen Vogelnistplätzen ist die Baía do Sancho einer der wenigen Strände, an denen Boote anlegen dürfen, ohne dabei die Korallen zu beschädigen. Das Wasser ist dort so klar, dass man am Meeresgrund den weißen Sand sehen kann. Laut Trip Advisor gilt dieser Strand als der schönste Strand der Welt. 

Weitere Aktivitäten/Attraktionen:

  •  Strand Praia do Cachorro
  •  Bucht und Hafen von Santo Antônio 
  •  Strand Praia da Cacimba do Padre
  •  Nationalpark Marinho
  •  Ponta da Sapata
  •  Enseada da Caieira
  •  Buraco da Raquel
  •  Mirante dos Golfinhos
  •  Historischer Abschnitt
  •  Bootsausflüge

 


Quelle: http://www.noronha.pe.gov.br/   / Guia Brasil

 

Chapada Diamantina

Chapada Diamantina - Brasiltudo Turismo

Chapada Diamantina

Im Jahr 1985 geschaffen, um die Schönheiten der Natur zu erhalten, bietet der Nationalpark Chapada Diamantina den Besuchern die Gelegenheit, wunderschöne Landschaften mit Grotten, Wasserfällen, Flüssen und Gebirgszügen von seltener Schönheit inmitten der üppigen Vegetation des Caatinga kennenzulernen. Die wichtigsten Städte der Region sind Lençóis, Mucugê, Xique-Xique do Igatu und Andaraí, die in der Zeit Gold- und Diamantensuche entstanden sind. Daher kommt auch der Name der Region. Heutzutage ist der Bergbau aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Umwelt verboten. Es wird empfohlen, Wanderungen in dieser Region in Begleitung einheimischer Führer zu unternehmen. 

Anreise:

Von Salvador aus im eigenen PKW anreisend nimmt man die BR-324 (109 km bis Feira de Santana), anschließend die BR-116 (weitere 72 km bis Paraguaçú) und die BR-242 (weitere 219 km bis zum Ortseingang von Lençóis, das 12 km vor dem Park liegt). 

Mit dem Flugzeug sind regelmäßig Flüge von Salvador aus zum Flughafen Horácio de Matos in der Gemeinde Lençóis möglich. Der Flughafen liegt 20 km vom Zentrum der Stadt an der BR-242. Flüge gibt es jeweils donnerstags und sonntags. 

Aktivitäten: 

Poço Encantado 

Die einfallenden Sonnenstrahlen lassen das Wasser des Höhlensees, in der Gemeinde Itaetê gelegen, in einem unbeschreiblichen Blau erscheinen und in 40 m Tiefe sind die Felsen und der Boden des Sees zu sehen. Das blau reflektierte Licht kreiert ein einzigartiges Spektakel im kristallklaren Wasser das durch die Mineralien, hauptsächlich Magnesium, entsteht. In den Monaten April bis September wird dieses Phänomen noch eindrucksvoller: die Ausrichtung des Spalts zur Sonne sorgt dafür, dass die Lichtstrahlen den Boden des Sees erreichen und an der Decke der Höhle reflektiert werder

Grotte der Lapa Doce 

Ein umfangreiches Netz an gigantischen Höhlen mit unvorstellbaren Stalaktiten- und Stalagmitenbildung. In der Höhle sind 850 Meter für Besucher freigegeben. Der Eingang der Höhle misst eine Höhe von 72 Metern und der größte Höhlenraum eine Breite von 60 Metern. Im Inneren der Höhle befinden sich ungewöhnliche Formationen, die nach Forschern und Einheimischen benannt sind. 

Morro do Pai Inácio 

Auf 1.120 Metern Höhe bietet die Felsformation des Morro do Pai Inácio einen Panoramablick über die Chapada. Ein atemberaubender 360°-Ausblick, der bei Sonnenuntergang noch eindrucksvoller ist. Der Gipfel von Palmeiras, 22 km vom Zentrum von Lençóis entfernt, ist mit einen Aufstieg von 300 Metern in zwanzig Minuten schnell bewältig und bietet einen weiteren traumhaften Panoramablick.

Cachoeira da Fumaça

Dieser spektakuläre Wasserfall hat einen freien Fall von 380 Metern und ist damit der zweithöchste Wasserfall der Welt. In der Trockenzeit von Mai bis September trägt der Wasserfall nur wenig Wasser, weshalb der Wind die Tropfen fortträgt und für den berühmten „Raucheffekt“ (daher der Name: „Fumaça“) sorgt.

Weitere Aktivitäten/Attraktionen:

  •  Grotte Pratinha
  •  Ribeirão do Meio
  •  Serrano, Poço Haley und Salão de Areias
  •  Rio Mucugezinho und Poço do Diabo


Quelle: http://www.chapadadiamantina.com.br/    / Guia Brasil

 

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